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Wir freuen uns sehr, dass wir unser Projekt „Ich sehe dich“ mit Hilfe der Unterstützung der Stadt Stuttgart und der Robert-Bosch-Stiftung durchführen konnten. „Ich sehe dich“ ist ein inklusives Tanzprojekt der Evangelischen Jugend Stuttgart und Grégory Darcy.

Im Vorfeld stand die Überlegung wie wir Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung erreichen können. So ist die Idee entstanden das Projekt mit Schüler*innen der Gustav-Werner-Schule (SBBZ) und des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums Zuffenhausen zu machen. Zunächst trafen wir uns mit allen interessierten Schüler*innen. Nach einiger Zeit bildete sich die Kerngruppe aus 6 Kindern, 3 Profitänzerinnen, der Sportlehrerin, Gabriele Mihy und Grégory Darcy. Es war eine bunte Gruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung, mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund und Religionen.
Im Laufe der Zeit machten die Schüler*innen große Entwicklungsschritte. Die Körperwahrnehmung wurde besser, die Bewegungen sicherer. Die Selbstwahrnehmung, das Selbstbewusstsein und die sozialen Kompetenzen gesteigert. N. hat zum Beispiel Verantwortung für andere übernommen, sie angeleitet und geführt. Auch die Konzentrationsfähigkeit wurde bei allen verbessert. Waren es am Anfang nur kurze Einheiten, so konnten die Schüler*innen sich am Ende die ganze Choreografie merken. Auch lernten sie ihre Improvisationsfähigkeit und Kreativität im freien Tanz auszudrücken. Jetzt wurden die Proben intensiver und der Fokus richtete sich auf die geplanten Auftritte: Schulvorstellungen, einen Auftritt im Gottesdienst in der Pauluskirche in Stuttgart Zuffenhausen und dem Stuttgarter Kinderfest. Zu diesen Auftritten waren auch die Eltern der Schüler*innen eingeladen, die sehr stolz auf ihre Kinder waren.

Das Thema „Ich sehe dich“ wurde tänzerisch verkörpert. Die Choreografie enthält neben zeitgenössischem Tanz auch Elemente aus verschiedenen Kulturen. Einige Teile der Performance wurden von Grégory Darcy vorgegeben, andere waren improvisiert. Die Livemusik des Djembé-Meisters Bakary Koné aus Burkina Faso begleitete die Darsteller*innen.